Alle KonduktorInnen werden an der staatlichen Petö-Hochschule in Budapest speziell für die Behandlung von Kindern mit Hirnverletzungen ausgebildet. In einem vierjährigen Studium lernen sie Elemente aus unterschiedlichen Therapieformen (u.a. Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Musiktherapie) mit einer einfühlsamen Pädagogik zu verbinden.

Das komplexe Förderungssystem betont die Einheit von Bewegungsförderung und entwicklungsgemäßer Bildung. So ist garantiert, daß Lernsituationen abwechslungsreich, motivierend und spielerisch sind, Tagesabläufe sinnvoll gestaltet und nicht zuletzt stabile emotionale Beziehungen zu den Kindern aufgebaut werden. Nach dem Abschluss des Studiums sind sie diplomierte Konduktoren.

Für unsere konduktiven Förderkurse engagieren wir Diplom-Konduktoren aus Ungarn, die an der Petö-Hochschule ausgebildet wurden. Eine vergleichbare Ausbildung in Deutschland gibt es nicht. Die Konduktoren sprechen deutsch.

Ihre Ziele:
Die Kinder sollen Spaß am Lernen haben, ihr Potenzial entdecken und Therapie und Förderung als selbst erarbeiteten Erfolg begreifen.

Unterstützt in ihrer Arbeit mit den Kindern werden die KonduktorInnen von unseren vielen fleißigen HelferInnen: meist angehende ErzieherInnen, HeilpädagogInnen und Studierende der Sozial- und Sonderpädagogik oder ehemalige Zivis. Einige schreiben Haus- und  Examensarbeiten über die Konduktive Förderung.

 

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